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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 9,35 € |
9,20 € |
+0,15 € |
+1,63 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007193500 |
719350 |
- € |
- € |
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Koenig & Bauer Downgrade 27.06.2003
Independent Research
Die Analysten von Independent Research senken ihr Votum für die Aktien der Koenig & Bauer AG (ISIN DE0007193500 / WKN 719350) von vorher "halten" auf jetzt "verkaufen".
Das Unternehmen habe einen Umsatzeinbruch von 30% für 2003 angekündigt. Gleichzeitig werde Vorstandsaussagen zufolge wahrscheinlich aber ein ausgeglichenes Ergebnis erreichbar sein. Noch Mitte Mai hätte der scheidende Vorstandsvorsitzende Siewert die Ergebnisprognose ohne die Einschränkung "wahrscheinlich" kommuniziert. Dabei hätten die bisherigen Planungen einen Umsatzrückgang von 10% vorgesehen.
Die Rücknahme der Planzahlen begründe der Vorstand mit der stark verringerten Auslieferung von Rollendruckmaschinen. Aus informationspolitischer Sicht halte man die deutliche Zurücknahme der Planzahlen auf der Hauptversammlung für nicht sehr glücklich. Die Gesellschaft habe in Anbetracht der sich bereits abzeichnenden Marktschwäche und den damit verbundenen Restrukturierungsmaßnahmen und Betriebsschließungen bereits in den letzten Monaten in einem schlechten Informationsumfeld gestanden.
Bereits im ersten Quartal habe das Unternehmen bedingt durch die Werbe- und Zeitungskrise einen Vorsteuerverlust von 3,5 Millionen Euro ausgewiesen. Der Nachsteuerverlust habe bei 2 Millionen Euro gelegen. Der Umsatz sei um 19,5% auf 241,2 Millionen Euro gelegen. Im zweiten Quartal habe die Gesellschaft mit 238,9 Millionen Euro nicht einmal den schwachen Umsatz des ersten Quartals erreicht. Der Umsatzrückgang habe nach den vorläufigen Zahlen im zweiten Quartal damit bei 38% gelegen. Im ersten Halbjahr habe sich der Umsatz damit von 685,8 Millionen Euro auf 480 Millionen Euro vermindert. Für das zweite Quartal rechne man mit einem deutlich höheren Verlust als im ersten.
Ein positives Ergebnis erscheine für das Gesamtjahr 2003 aufgrund der voraussichtlich hohen außerordentlichen Belastungen aufgrund von Restrukturierungskosten nicht mehr erreichbar. Die Ergebnisschätzungen werde man mit Vorlage der Halbjahreszahlen noch konkretisieren. Aufgrund der doch länger anhaltenden Branchenschwäche rechne man mit einer tiefgreifenden Krise, die auch im kommenden Geschäftsjahr noch anhalten dürfte. Man wolle weitere Restrukturierungsanstrengungen, die auch das Ergebnis in 2004 belasten könnten, nicht ausschließen.
Die Analysten von Independent Research senken ihr Votum für die Aktien der Koenig & Bauer AG von vorher "halten" auf jetzt "verkaufen".
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